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LESElust Ostern 18. 03.2022

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6 | BIOGRAFIE/KRIMI

6 | BIOGRAFIE/KRIMI Freitag, 18. März 2022 Freitag, 18. März 2022 BIOGRAFIE/ROMAN | 7 Der Mann, der die Weißen besiegte – eine Biografie. Toussaint Louverture ist der erste schwarze „Superheld“ der Geschichte – die grundlegende Biografie einer bis heute vernachlässigten welthistorischen Gestalt. Die Revolution auf Haiti begann mit einer Sklavenrevolte im August 1791. Ein Dutzend Jahre später erreichte sie mit der Proklamation des ersten unabhängigen schwarzen Staates ihren Höhepunkt. Ihr Kopf war ein Mann, der längst unter den großen Figuren der Weltgeschichte seinen festen Platz einnehmen würde, wäre er weiß gewesen: Toussaint Louverture, ein ehemaliger Sklave, der zum Anführer der schwarzen Bevölkerung, Kommandeur der republikanischen Armee und schließlich Gouverneur der Insel wurde, für die er eine eigene Verfassung erließ – der erste schwarze „Superheld“ und Ahnherr von „Black lives matter“. Toussaint Louverture: Ein schwarzer Sohn der Aufklärung, der für die versklavte Bevölkerung einen Weg in ein Leben in Würde suchte, charismatisch und politisch genial. Sudhir Hazareesingh erhielt für die erste große Biografie über ihn den Wolfson-Preis für das beste historische Buch des Jahres. Black Spartacus. Sudhir Hazareesingh. C.H.BECK, 552 Seiten, 35,90 Euro JETZT SHOPPEN! Tabulos. Poetisch. Zum Weinen komisch In seinem 66. Lebensjahr wagt Andreas Vitásek eine Rückschau und legt ein „Selbstporträt“ vor, das offen auch von persönlichen Schattenseiten erzählt. Andreas Vitásek: eine Kabarett-Legende. Sein Leben: Ein abenteuerlicher Ritt, in dem der kleine Andi aus Favoriten mal in die Wiener Nachtszene der Siebzigerjahre eintaucht, mal auf Selbstfindungstrips quer durch Europa tingelt und nicht zuletzt im Paris der Künstler*innen und Bohemiens landet – genug Stoff für erste Bühnenauftritte. „Ich bin der Andere“ heißt das nun im Brandstätter Verlag erschienene und mit etlichen Fotos angereicherte „Selbstporträt“ des Wiener Kabarettisten, Schauspielers und Regisseurs. Doch es Ich bin der Andere. Andreas Vitásek. Brandstätter, 240 Seiten, 25 Euro wäre nicht Vitásek, wenn er in seinem Buch neben den Erfolgen nicht auch die Abgründe offenlegte: persönliche Krisen und panische Angst vor Bühnenauftritten, gebrochene Herzen sowie Wochenend-Vatertum und der Versuch, vom alten weißen zum alten weisen Mann zu werden. Spitzfindig, tabulos und zum Weinen komisch, zugleich poetisch und nachdenklich erzählt Vitásek von sich – und von dem Anderen, der irgendwie auch in jedem von uns steckt. Die Eier sind gefärbt, die Messer gewetzt Das Eierkratzen ist ein altes Stinatzer Kunsthandwerk, das in der Osterzeit nur mehr von ganz wenigen Frauen ausgeübt wird – Stoff für einen Krimi. Gruppeninspektor Sifkovits wurde von seiner Mutter Baba verpflichtet, mit ihr Eier-Nachschub zu holen. Unterwegs erreicht ihn die Nachricht, dass eine Leiche aufgefunden wurde – erstochen mit einem Eierkratzmesser. Der „burgenländische Columbo“ steht vor dem kniffligsten Fall seiner Karriere – kann ihm die restliche Besetzung der „Kopftuchmafia“, Resetarits Hilda und die dicke Grandits Resl, dabei helfen, den Mörder zu überführen? Baba Sifkovits war eine der wenigen Frauen in Stinatz, die das Handwerk noch beherrschten. Das Kratzen gehört zu den schwierigsten und filigransten Ritztechniken, da die Eier bei zu viel Druck sofort zerbrechen. Baba hat dieses Handwerk von ihrer Mutter gelernt, diese wiederum von ihrer. Mit neun Jahren hat Baba ihr erstes Osterei gekratzt. Sie hütet es wie einen Schatz. Die beiden anderen Stinatzerinnen, die diese Kunst ausübten, waren Elfie Horvatits und Renate Stipsits. Jede hatte ihre eigenen Muster und man erkannte sofort, von wem die Eier stammten. Natürlich beanspruchte jede der drei Damen für sich, die beste Eierkratzerin zu sein. Eierkratz-Komplott. Thomas Stipsitz. Ueberreuter. 176 Seiten, 18 Euro JETZT SHOPPEN! JETZT SHOPPEN! Oskar Werner zum 100. Geburtstag Mensch, Kunst, Mythos: Eine neue Publikation gewährt spannende Einblicke in das Leben und Schaffen eines österreichischen Weltstars und Grenzgängers. Oskar Werner war eine Ausnahmeerscheinung. Er fiel auf – mit seinem Schauspieltalent, das ihn schon in jungen Jahren ans Wiener Burgtheater brachte, mit seiner unvergleichlichen Stimme, mit seiner Aura des Hollywoodstars, aber auch mit seinem Kunstverständnis und seiner Kompromisslosigkeit, seiner Kritik am Kulturbetrieb und seiner politischen Haltung. Die Suche nach innerer Wahrheit dem Werk und dessen Schöpfer gegenüber verliehen seinem Leben und seiner Kunst größte Perfektion und Intensität, die jedoch nicht von Dauer waren. Die neue Publikation beleuchtet anlässlich Oskar Werners 100. Geburtstags die vielen Facetten des großen Schauspielers und bemerkenswerten Menschen, einer herausragenden und herausfordernden Persönlichkeit der österreichischen und internationalen Theater-, Film- und Literaturwelt. Geläufige Vorstellungen und Bilder werden ergänzt um neue Blickwinkel sowie unbekanntes Material aus dem Nachlass, das erstmals in größerem Umfang in einer Publikation erscheint. SAM SHAW Oskar Werner. Raimund Fritz/Martina Zerovnik. verlag filmarchiv austria. 380 Seiten, 29,90 Euro. Erscheint am 30. März Mein Vater, der seltsame Markisenmann Nachdem die fünfzehnjährige Kim einen Unfall verschuldet hat, wird sie zu ihrem Vater abgeschoben, den sie bisher nur von einem Foto kannte. Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer. Ein Buch über das Erwachsenwerden und Der Markisenmann. Jan Weiler. Heyne. 336 Seiten, 22,90 Euro JETZT SHOPPEN! das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden. Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Er lebt in München. JETZT SHOPPEN! Erfahre, warum du niemals aufgeben sollst Eine inspirierende Autobiografie von Bear Grylls, dessen Leben von extremen Abenteuern und Herausforderungen – und einer Erkenntnis – geprägt ist. In diesem mit Spannung erwarteten Nachfolger seines Bestsellers „Schlamm, Schweiß und Tränen“ erzählt Survival-Ikone Bear Grylls, was sich in seinem außergewöhnlichen Leben getan hat, seit er sein Wissen weltweit im TV weitergibt. Der Leser blickt hinter die Kulissen von „Ausgesetzt in der Wildnis“, der Serie, die eine ganze Abenteuerindustrie hervorgebracht hat, und ist hautnah dabei, wenn Grylls auf seine härtesten Expeditionen geht und die größten Herausforderungen besteht. Zudem gibt er Einblicke in seine Erfolgsserie „Stars am Limit“, in der er hochkarätige Gäste wie Julia Roberts, Roger Federer und sogar US-Präsident Barack Obama begrüßen durfte. Eine inspirierende Autobiografie voller Abenteuer, Herausforderungen und der Erkenntnis: Gib niemals auf und die guten Dinge im Leben werden folgen. Bear Grylls, 1974 in Nordirland geboren, ist Dokumentarfilmer, Abenteurer, TV-Moderator und ehemaliger SAS-Soldat. Bekanntheit erlangte er unter anderem durch die Serie „Ausgesetzt in der Wildnis“. Never Give Up – Ein Leben für das Abenteuer. Bear Grylls. Plassen. 400 Seiten, 25,90 Euro JETZT SHOPPEN!