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Leselust Herbst 10.09.2021

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2 | BELLETRISTIK BUCH:

2 | BELLETRISTIK BUCH: CHECK! Freitag, 10. September 2021 DIVERSES | 3 Der QR-Code beim Buch führt Sie direkt in den Online-Shop von Morawa. Online bestellen und in Ihrer Morawa-Buchhandlung abholen oder portofrei liefern lassen! Eine Flucht vor doppelter Bedrohung Vor Geheimnissen ist niemand sicher Hedwig heißt man doch nicht mehr Eine Lebensgeschichte: Erika Pluhar erzählt von einer Frau, die an einem Wendepunkt ihres Lebens steht. Mit 51 Jahren kehrt Hedwig Pflüger in die von ihrer Großmutter ererbte Wiener Wohnung zurück, nachdem sie diese Stadt und die alte Frau, bei der sie aufwuchs, einige Jahrzehnte gemieden hatte. Hedwig steht am Wendepunkt ihres Lebens und beginnt in der Stille des alten Wiener Wohnhauses, von Erinnerungen belagert, Vergangenes aufzuschreiben. Es wird zum Bericht vom Leben einer Frau, der nicht gelingen wollte, den genormten Forderungen ihrer Zeit zu genügen, die nach allem vergeblichen Bemühen immer wieder in Isolation und Einsamkeit geriet. Jetzt aber, während sie schreibend zurückblickt, erlernt Hedwig, Gegenwart anzunehmen und sich für neue Herausforderungen zu öffnen. Erika Pluhar, 1939 in Wien geboren, Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar, bis 1999 Schauspielerin am Burgtheater Wien. Außerdem ist sie Sängerin und Bestseller-Autorin. Hedwig heißt man doch nicht mehr. Erika Pluhar. Residenz Verlag. 320 Seiten, 25 Euro IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: Morawa Buch und Medien GmbH, Hackinger Straße 52, 1140 Wien. Texte: Morawa Buch und Medien GmbH, Hackinger Straße 52, 1140 Wien. Produktion: Anzeigen & Marketing Kleine Zeitung GmbH & Co KG, Gadollaplatz 1, 8010 Graz. © PR-Redaktion. Koordination: Mag. Roswitha Jauk. Layout: Patricia Fuchs, Styria Media Design GmbH & Co KG, www. styriamediadesign.at. Hersteller: Druck Carinthia GmbH & Co KG, 9300 St. Veit. Fotos: stock.adobe.com. Druck- und Satzfehler vorbehalten. WERBUNG Jana Revedin erzählt die Geschichte der besonderen Freundschaft zwischen dem jungen jüdischen Designer Jean-Michel Frank und seiner Mäzenin. Februar 1937: Eugenia Errázuriz, einflussreichste Kunstmäzenin der Pariser Moderne und Wegbereiterin der minimalistischen Ästhetik, hat die Karrieren von Coco Chanel, Pablo Picasso und Blaise Cendrars gefördert. Jetzt lädt sie den jungen jüdischen Designer und Innenarchitekten Jean-Michel Frank auf eine Reise nach Patagonien ein. Sie hat ihr gesamtes Vermögen in den Bau des ersten Grandhotels der Anden investiert, das ihn weltweit bekannt machen soll. In Wahrheit ist dieses Projekt am südlichsten Ende der Erde aber ihre gemeinsame Flucht aus Europa, das sie von Hitler und dem Nationalsozialismus bedroht sieht. Als die beiden nach Paris zurückkehren, ist die Welt eine andere ... Jana Revedin, geboren 1965 in Konstanz, ist ordentliche Professorin für Architektur und Städtebau an der Ecole Spéciale d’Architecture Paris tätig. 2018 erschien ihr Bestseller über Ise Frank, „Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus“, 2020 ihr Roman „Margherita“ über die Renaissance Venedigs in den 1920er Jahren, der ebenfalls zum Bestseller wurde. Sie lebt heute in Venedig und Wernberg in Kärnten, wo sie ihre zweite Karriere als Schriftstellerin begann. Flucht nach Patagonien. Jana Revedin. Aufbau Verlag. 416 Seiten, 22,90 Euro Jeder schweigt von etwas anderem Auf den ersten Blick ist Dunkelblum eine Kleinstadt wie jede andere. Doch hinter der Fassade verbirgt sich die Geschichte eines furchtbaren Verbrechens. Ihr Wissen um das Ereignis verbindet die älteren Dunkelblumer seit Jahrzehnten – genauso wie ihr Schweigen über Tat und Täter. In den Spätsommertagen des Jahres 1989, während hinter der nahegelegenen Grenze zu Ungarn bereits Hunderte DDR-Flüchtlinge warten, trifft ein rätselhafter Besucher in der Stadt ein. Da geraten die Dinge plötzlich in Bewegung: Auf einer Wiese am Stadtrand wird ein Skelett ausgegraben und eine junge Frau verschwindet. Wie in einem Spuk tauchen Spuren des alten Verbrechens auf – und konfrontieren die Dunkelblumer mit einer Vergangenheit, die sie längst für erledigt hielten. In ihrem neuen Roman entwirft Eva Menasse ein großes Geschichtspanorama am Beispiel einer kleinen Stadt, die immer wieder zum Schauplatz der Weltpolitik wird, und erzählt vom Umgang der Bewohner mit einer historischen Schuld. „Dunkelblum“ ist ein schaurig-komisches Epos über die Wunden in der Landschaft und den Seelen der Menschen, die, anders als die Erinnerung, nicht vergehen. Dunkelblum. Eva Menasse. Kiepenheuer & Witsch. 528 Seiten, 25,90 Euro „Ein goldenes Funkeln auf dem rissigen Beton. Ein Ring.“ Ein zufälliger Fund bringt das Leben der glücklich verheirateten Flora mit einmal ins Wanken. Flora und Julian sind seit über zwanzig Jahren glücklich verheiratet. Dabei hatten sie es nicht immer leicht: In New York mussten die Schauspieler ihr Geld zusammenkratzen, um ihre kleine Familie und Julians Theaterensemble über Wasser zu halten. Als in der glitzernden Filmwelt von Los Angeles sichere Jobs und die Wiedervereinigung mit Floras bester Freundin Margot winken, greifen sie zu. Und tatsächlich erlaubt ihnen ihr neuer Lebensentwurf, einen Gang runterzuschalten und ihrer Tochter entspannt beim Aufwachsen zuzusehen. Doch dann findet Flora am Abend von Rubys Highschool-Abschluss den Ehering ihres Mannes – jenen Ring, den Julian angeblich vor Jahren beim Schwimmen verloren hat. Zufall? Unwahrscheinlich. Floras Sicherheiten geraten ins Wanken. Wurde ihr neues Leben auf einer Lüge erbaut? Bestsellerautorin Cynthia Sweeney erzählt mit großem Einfühlungsvermögen und Humor von den Herausforderungen lebenslanger Beziehungen und ihrer großen Kraft. Ein warmherziger Roman über ein lang gehütetes Geheimnis, das ziemlich Vieles durcheinanderwirbelt. Unter Freunden. Cynthia D’Aprix Sweeney. Klett-Cotta. 352 Seiten, 22,90 Euro Ein echter Wiener Kaffeehauskrimi Was für ein Genuss – der neue Wiener Kaffeehauskrimi von Hermann Bauer dreht sich rund um des Dichters Joseph Eichendorffs Zeit in Wien. Im Café Heller treffen Befürworter und Gegner eines touristischen Projekts auf der Eichendorff-Höhe am Bisamberg aufeinander. In derselben Nacht wird die Anführerin der Gegenpartei, die Lehrerin Monika Kirchner, erschlagen beim Denkmal des Dichters aufgefunden. Bei seinen Ermittlungen im Umfeld beider Parteien findet Oberkellner Leopold heraus, dass mehrere Verdächtige die Tote aus ihrer früheren Heimat kannten. Leopold macht sich daran, den Fall zu lösen, und versucht, die Geschehnisse der Mordnacht vor Ort zu rekonstruieren. Oberkellner Leopold muss also gleichzeitig Rachemokka. Hermann Bauer. Gmeiner Verlag. 284 Seiten, 13,90 Euro einen brutalen Mord aufklären und das Café Heller in Wien vor mächtiger Konkurrenz bewahren ... Hermann Bauer wurde 1954 in Wien geboren. Dreißig wichtige Jahre seines Lebens verbrachte er im Bezirk Floridsdorf und war Stammgast im Café Fichtl. Als er 1993 seine Frau Andrea heiratete, verließ er ihr zuliebe seinen Heimatbezirk. Im Jahr 2008 erschien sein erster Kriminalroman „Fernwehträume“, dem 13 weitere Krimis um das fiktive Floridsdorfer Café Heller und seinen Oberkellner Leopold folgten. „Rachemokka“ ist der 14. Kaffeehauskrimi des Autors. Das schöne Triest als Schauplatz Nicht nur im hohen Norden ereignen sich lesenswerte Morde, auch im schönen Süden wird so manchem nach dem Leben getrachtet ... Psychologisch fundiert und glänzend recherchiert – das ist der neue Roman von Andrea Nagele, die vielen Lesern durch ihre Grado-Krimi-Reihe bekannt geworden ist: Laura leidet unter paranoider Schizophrenie. Auf einem ihrer täglichen Spaziergänge durch das zauberhafte Triest wird sie Zeugin eines Mordes. Auch sie selbst kann dem Täter nur um Haaresbreite entkommen. Doch als die Polizei den Tatort untersucht, finden sich weder ein Toter noch Spuren eines Verbrechens. Fand die Tat womöglich nur in ihrer Phantasie statt? Als ein weiterer Mord geschieht, wird Laura von einem jahrelang verdrängten Geheimnis eingeholt, das sie zutiefst verstört. Und eine Schlinge zieht sich immer enger um ihren Hals ... Der Klagenfurter Erfolgsautorin Andrea Nagele („Grado im Nebel“, „Grado in Flammen“ etc.), die auch als Psychotherapeutin arbeitet, gelingt ein atemberaubender Roman, der sich für die Leserinnen und Leser als ein Vexierspiel zwischen Wahn und Wirklichkeit erweist. Allein auf die Perspektive der jungen Laura zurückgeworfen, spürt man Seite um Seite deren wachsende Hilfslosigkeit und Verzweiflung. Ein psychologisches Puzzle der Extraklasse, in dem man sich nie sicher sein kann, alle Teile an die richtige Stelle gesetzt zu haben. Hochspannend! Sag mir, wen du hörst. Sag mir, wen du siehst. Sag mir, wer du bist. Andrea Nagele. Emons. 320 Seiten, 16,90 Euro